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Das Witzige, was uns unterwegs auffiel: die
haben hier rechtsgelenkte Autos, fahren aber auf der rechten Seite. Die
Erklärung: Die meisten Autos sind gebrauchte Fahrzeuge aus Japan – übrigens der
Großteil Toyota. Und früher sind die hier wohl auch mal auf der linken Seite
gefahren, bis irgendeiner der Regierungschefs schlecht geträumt hatte und auf
die grandiose Idee kam, dass es sich auf der rechten besser fahren ließe und es
von einem Tag auf der anderen umstellte – na den Zirkus stellten wir uns lustig
vor. Obwohl, so richtig an Verkehrsregeln halten die sich eh nicht.
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In Mandalay selbst sowie in den größeren
Städten möchte ich kein Auto fahren, geschweige denn eine von diesen
Zwiebacksägen von Motorrollern. Verkehrsregeln gibt es hier anscheinend nur auf
dem Papier und sind mehr so Empfehlungen. Einbahnstraßen werden schon mal von
der falschen Seite befahren, Licht im Dunkeln ist bei einigen auch nicht
notwendig, man hat ja die Hupe, Blinken ist Zufall und Rote Ampeln werden schon
mal ignoriert.
Vorfahrtsregeln konnte ich gar nicht
ausmachen. Wer am lautesten hupt hat, hat Vorfahrt und wer hinten ist, hat
aufzupassen. Daher ist es nachvollziehbar, das einfach aus einer Nebenstraße
oder Einfahrt einfach ohne Rücksicht auf den !nachfolgenden! Verkehr
rausgezogen wird. Selbst 4spurigen Straßen werden schon mal entgegen der Fahrtrichtung
befahren. Der Führerschein, den es angeblich geben soll, wird anscheinend traditionell
vererbt oder verkauft.
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Es werden einem immer wieder rötliche Flecken
auf dem Boden auffallen. Das sind die zerkauten Reste der Betelnuss, die
ausgespuckt werden. Die Betelnuss ist hier Volksdroge und wird an kleinen
Ständen verkauft. Vom Konsum dieser ist eher abzuraten, da diese krebserregend
sein sollen. Aber die Einheimischen stören sich daran eher wenig und so wird
gekaut und gerotzt, was das Zeug hält. Der ambitionierte Dauerkonsumer ist an
seinem zauberhaften Lächeln auszumachen, da das Zeug rötlich Verfärbungen auf
den Zähnen hinterlässt.
· Pagoden, Klöster und alle anderen religiösen
Stätten sind grundsätzlich barfuss zu betreten. Das macht den Gang umso attraktiver,
da man so besser zwischen Taubensdreck, Betelrotze und Makakenkacke hin- und
herspringen kann.
· Es empfiehlt sich immer ein paar kleine
Scheine griffbereit zu haben. Es gibt hier eine Menge Patschehändchen, die
bedient werden will – sei es der Kofferträger oder auch nur der Steppke, der
den unbeholfenen, orientierungslosen Touristen an der Pagode die Schuhe bringt
oder aus dem Boot hilft.
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Polizei und militärische Einrichtungen sind
besser nicht zu fotografieren.
· Geld bekommet man in allen größeren Orten am
Automaten – übrigens Umrechnungskurs 1: 1640 Kyat, da hat man schon ein paar
Scheinchen auf der Kralle.