Man mag es kaum glauben, aber die nächste Urlaubsreise steht schon wieder auf dem Plan. Eigentlich stand Kambodscha mit Angkor Wat zur Diskussion … und es wurde diskutiert … bis wir schließlich auf werbewirksamen Rat eines Freundes in Myanmar und Bagan landeten. Da dies allein natürlich kein urlaubsfüllendes Programm ergab, kamen noch ein paar Stationen hinzu, inklusive eines kleinen Stopover in Dubai auf dem Rückflug. Mit mir auf Tour ist wieder Kathi.


Doch lest selbst…


Und wie immer der übliche Hinweis …

Rechtschreibfehler sind rhythmisch, silbenweise nachzuklatschen.


Arbeitstitel:

Von Raguhn nach Rangun

oder

Ist die Road to Mandalay die einzige Straße?

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Sonntag, 13. Mai 2018

Tipps und Kurioses



·         Das Witzige, was uns unterwegs auffiel: die haben hier rechtsgelenkte Autos, fahren aber auf der rechten Seite. Die Erklärung: Die meisten Autos sind gebrauchte Fahrzeuge aus Japan – übrigens der Großteil Toyota. Und früher sind die hier wohl auch mal auf der linken Seite gefahren, bis irgendeiner der Regierungschefs schlecht geträumt hatte und auf die grandiose Idee kam, dass es sich auf der rechten besser fahren ließe und es von einem Tag auf der anderen umstellte – na den Zirkus stellten wir uns lustig vor. Obwohl, so richtig an Verkehrsregeln halten die sich eh nicht.

·         In Mandalay selbst sowie in den größeren Städten möchte ich kein Auto fahren, geschweige denn eine von diesen Zwiebacksägen von Motorrollern. Verkehrsregeln gibt es hier anscheinend nur auf dem Papier und sind mehr so Empfehlungen. Einbahnstraßen werden schon mal von der falschen Seite befahren, Licht im Dunkeln ist bei einigen auch nicht notwendig, man hat ja die Hupe, Blinken ist Zufall und Rote Ampeln werden schon mal ignoriert.

     Vorfahrtsregeln konnte ich gar nicht ausmachen. Wer am lautesten hupt hat, hat Vorfahrt und wer hinten ist, hat aufzupassen. Daher ist es nachvollziehbar, das einfach aus einer Nebenstraße oder Einfahrt einfach ohne Rücksicht auf den !nachfolgenden! Verkehr rausgezogen wird. Selbst 4spurigen Straßen werden schon mal entgegen der Fahrtrichtung befahren. Der Führerschein, den es angeblich geben soll, wird anscheinend traditionell vererbt oder verkauft.

·         Es werden einem immer wieder rötliche Flecken auf dem Boden auffallen. Das sind die zerkauten Reste der Betelnuss, die ausgespuckt werden. Die Betelnuss ist hier Volksdroge und wird an kleinen Ständen verkauft. Vom Konsum dieser ist eher abzuraten, da diese krebserregend sein sollen. Aber die Einheimischen stören sich daran eher wenig und so wird gekaut und gerotzt, was das Zeug hält. Der ambitionierte Dauerkonsumer ist an seinem zauberhaften Lächeln auszumachen, da das Zeug rötlich Verfärbungen auf den Zähnen hinterlässt.


·        Pagoden, Klöster und alle anderen religiösen Stätten sind grundsätzlich barfuss zu betreten. Das macht den Gang umso attraktiver, da man so besser zwischen Taubensdreck, Betelrotze und Makakenkacke hin- und herspringen kann.

·        Es empfiehlt sich immer ein paar kleine Scheine griffbereit zu haben. Es gibt hier eine Menge Patschehändchen, die bedient werden will – sei es der Kofferträger oder auch nur der Steppke, der den unbeholfenen, orientierungslosen Touristen an der Pagode die Schuhe bringt oder aus dem Boot hilft. 

·         Polizei und militärische Einrichtungen sind besser nicht zu fotografieren.

·        Geld bekommet man in allen größeren Orten am Automaten – übrigens Umrechnungskurs 1: 1640 Kyat, da hat man schon ein paar Scheinchen auf der Kralle.

Schlusswort


Soo… das war nun unser kleiner Trip nach Myanmar.  Ich hoffe es war ein wenig unterhaltsam und motiviert euch selbst in diesem Land auf Erkundung zu gehen. Im Anschluss findet ihr noch ein paar kleine Kuriositäten und Tipps. 


Also bis dann 

 thwa dau me

Fazit


Eigentlich muss ich hier zu Myanmar zwei Fazits ziehen – zum einen über Land und Leute und zum zweiten über den Ablauf der Tour.

Myanmar ist ein Land, welches so religiös ist, dass es anscheinend nur aus Pagoden, Stupas und Klöstern besteht und diese der ganze Stolz der Einheimischen sind. Da ich jetzt nicht ganz so ausgerichtet bin, hatte ich irgendwann keine besondere Motivation die zigste Wasauchimmer zu sehen. Trotzdem sind Land und Leute freundlich und aufgeschlossen und auch die Landschaft absolut sehenswert – mal abgesehen von dem teilweise überhandnehmenden Müll, der sicherlich auch dem Tourismus geschuldet ist. Und das mit den Pagoden und Klöstern kann man ja auch ein wenig steuern.

Was den zweien Teil des Fazits angeht, bin ich ein wenig hin und her gerissen. Dieses Land individuell zu bereisen kann so aussehen wie bei uns, mit organisiertem, eigenem Guide mit einem Zeitplan oder ganz auf eigene Faust ohne zu wissen, wann und wo man ankommt.
Nur fühlte ich mich bei unser Durchführung schon ein wenig gehetzt, besonders was das Thema Transfer anging – ob es anders gegangen wäre, weiß ich nicht.

Was soll ich zu Dubai sagen. Wenn man über 2 Wochen im Myanmar unterwegs ist, bekommt man in Dubai schon einen kleinen Flash was die Bauten und Preise betrifft – alles ganz schon hoch.  Drei Tage sind für Dubai, wenn man nicht mit vollem Programm durch hetzen will, nicht ausreichend. Wir hatten uns nicht viel vorgenommen und trotzdem nicht alles geschafft und dabei waren Ausflüge in die Wüste bzw. nach Abu Dhabi nicht vorgesehen. 

Tipps und Kurioses

·          Das Witzige, was uns unterwegs auffiel: die haben hier rechtsgelenkte Autos, fahren aber auf der rechten Seite. Die Erkläru...