Man mag es kaum glauben, aber die nächste Urlaubsreise steht schon wieder auf dem Plan. Eigentlich stand Kambodscha mit Angkor Wat zur Diskussion … und es wurde diskutiert … bis wir schließlich auf werbewirksamen Rat eines Freundes in Myanmar und Bagan landeten. Da dies allein natürlich kein urlaubsfüllendes Programm ergab, kamen noch ein paar Stationen hinzu, inklusive eines kleinen Stopover in Dubai auf dem Rückflug. Mit mir auf Tour ist wieder Kathi.


Doch lest selbst…


Und wie immer der übliche Hinweis …

Rechtschreibfehler sind rhythmisch, silbenweise nachzuklatschen.


Arbeitstitel:

Von Raguhn nach Rangun

oder

Ist die Road to Mandalay die einzige Straße?

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Samstag, 31. März 2018

31.03.18 Bagan Tag 2


Da wir das mit dem Sonnenaufgang und den Ballons gestern schon erledigt hatten und heute nicht wirklich eine bessere Aussicht zu erwarten war, war erst um 7Uhr aufstehen angesagt. 

Unser heutiges Programm sah vormittags eine Fahrradtour durch die Pagodenfelder vor. Deswegen wollten wir auch nicht zu spät los.

Dazu wurden uns entsprechende Gefährte zur Verfügung gestellt – allerdings etwas zu unserer Verwunderung, denn wir waren aufgrund des gestrigen Gespräches mit unserem Guide von E-Bikes ausgegangen – und E-Bikes sind hier Elekromotorroller … tja … anscheinend hatten wir uns da missverstanden. Aber unser Guide wollte gleich welche besorgen. 
Wir lehnten ab. Aufgrund des Verkehrsverhaltens der Einheimischen war uns das Fahrrad lieber. 


So fuhren wir los. Es war kurz nach 8 und die Sonne samt Temperaturen schon recht merklich. Wir begannen mit dem Markt in einem der vielen kleinen Dörfer hier in der Baganregion und liefen ein Stück über den Markt und durch das Dorf. Auch dieser Lebensmittelmarkt bot die schon bekannten teilweise unappetitlichen Leckereien der Einheimischen an. 
Die Fahrräder ließen wir samt Helmen unangeschlossen! am Markt stehen, um dann nach ca. einer halben Stunde zurückzukehren. Die Räder samt Zubehör waren noch da. In Deutschland würde ich das nicht probieren wollen – es sei denn, ich will das Rad unbedingt loswerden. 






Zwischendurch wurde uns die Betelnuss und ihre Konsumierung in einem Blatt nähergebracht. Diese ist hier die Volksdroge. Vor allem die Fahrer kauen diese auf ihren Touren … na toll … das erklärt einiges…  

Die weitere Fahrt ging durch die Pagodenfelder zum Tempel Gubyauk Gyi, in dem sehr gut erhaltene bzw. restaurierte Tempelmalereien zu sehen waren.



Anschließend stand eine Lacquewaremanufaktur bei einem der weltbesten Lacquewarehersteller auf dem Plan. Der Meister höchstpersönlich führte uns durch seine Produktion.



Gegen 11Uhr 30 endete dann die mittlerweile temperaturleidige Radtour.
Der Nachmittag war dann Freizeit … und wie gestern auch schon … Swimmingpool, Mittagsschläfchen, Teatime.

Halb 5 rafften wir uns noch für einen kleinen Spaziergang durch Neu Bagan auf, welches nur 10 Gehminuten vom Hotel entfernt ist. 

Im Ort selbst kamen wir am Betelnuthotel vorbei … wir hatten da unsere eigenen Überlegungen zur Namenswahl.


Gegen 18Uhr waren wir zurück um pünktlich mit dem Sonnenuntergang in den Pool zu hüpfen. 

Halb 8 ging es dann zum Abendessen im Hotel.

Während des Essens, wie auch schon gestern drang Musik und Gesang (naja es hörte sich irgendwie so an) bis ins Hotel. Es soll ein Festival im Gange sein.

Freitag, 30. März 2018

30.03.18 Bagan Tag 1


Nachdem wir ja gestern schon vor dem Aufstehen aufgestanden waren, nahmen wir dies als Anlass heute noch ein wenig zeitiger aufzustehen – nämlich um 5. Der Grund: Sonnenaufgang über den Pagodenfeldern … und Ballons, die zum Sonnenaufgang über den Feldern aufsteigen.

Unser Hotel verfügt über eine eigene kleine Pagode, auf die man für solche Aufnahmen nutzen kann. 

Normalerweise sind in den letzten Jahren alle Pagoden – zumindest was den Aufstieg betrifft – geschlossen worden. Es gab in der Vergangenheit einige Touristen, die sich mit Selfies selbst abgeschossen hatten – der Darwin Award lässt grüßen.  

Wir ließen uns also auf die Pagode durch einen Hotelangestellten, den wir wahrscheinlich hinter seinem Tresen geweckt hatten, hinaufführen und harrten der Dinge, die da geschehen sollten. Und dann kamen sie  - zuerst die Sonne, dann die Ballons. Leider war die Sicht durch die dunstige Luft nicht besonders gut.




Um 7 Uhr waren wir mit dem Schauspiel durch und wir hauten uns noch ein halbe Stunde aufs Ohr – natürlich jeder auf seine eigenen.

Dann um 8 völlig verkatert zum Frühstück. Kurz vor halb 9 kam dann auch schon unser Guide und es ging los –zuerst auf den Markt von Nyaung Oo. 



Dann weiter zur Shwe Zi Gone Pagode. 



Es folgte irgendein weiterer Pagodenkomplex bevor es nach Old Bagan ging mit wieder irgendwelchen Pagoden. 



Gegen 12 hatten wir dann unsere Mittagspause aber verdient – Swimmingpool, Mittagsschläfchen, Teatime.

Um 4Uhr ging es weiter. Zum „Kaffee“ führte man uns an eine Burmesische Frittenbude für einen kleinen Snack aus allerlei frittiertem Gemüse.



Der Ananda Phaya - ein Tempel aus dem 11.Jh. stand auf dem weiteren Programm.

Für den Sonnenuntergang suchten wir einen der künstlich aufgeschütteten Hügel auf, wo sich natürlich die Touris gegenseitig im Weg standen. Aber wie schon der Sonnenaufgang verging der Sonnenuntergang im Dunst.







Für das Abendessen hatten wir um eine Empfehlung des Guides gebeten und er organisierte da etwas, zumindest für uns etwas Außergewöhliches - ein Dinner mit Blick auf die Pagoden. Ein Freund von ihm hat ein Restaurant, das Tempeldinner anbietet – also wer mal hier sein sollte, besucht The Village House (West Pwasaw Village) – es lohnt sich und nein, isch bekommen nix Geld für, weis su.

Donnerstag, 29. März 2018

29.03.18 Mandalay – Bagan


Heute hatten wir wieder ein Volltreffer zum Thema Weckzeit – 5Uhr 30 … und heute war Bergfest. 

Es ging mit dem Boot nach Bagan. 6 Uhr pünktlich kam das Taxi, welches unsere Guide gestern für uns organsierte.

Zum Glück hatte der Berufsverkehr noch nicht seoin volles Ausmaß erreicht und wir kamen zügig voran.

Am Bootsanleger wurden wir mehr oder weniger bereits erwartet. Jedenfalls stürzte man sich gleich auf unser Gepäck. Nach dem wir uns legitimiert hatten, ging es zum Boot. Wir hatten uns ja schon ein paar Gedanken gemacht, welcher der hier  rumreiernden Gefährte wir denn bekämen. 

Naja… der erste Anblick war gar nicht so verkehrt – einen doch recht ansehnlichen Kahn hatten wir da vor uns stehen.  

Doch denkste …  unsere Kofferträger verschwanden zwar in dem Boot, kamen aber auf der anderen Seite wieder raus, um auf das nächste Boot zu steigen – was natürlich durch die Größe den Ersten nicht zu sehen war. Und mit jedem Transit wurde das Boot immer kleiner, bis wir schließlich auf einem … naja …landeten.




Die nächsten 10 Stunden Flußkreuzfahrt standen nun vor uns und um es mit einem Wort zu sagen … langweilig. Der Kahn schipperte so vor sich hin, schlafen ging auch nicht, dafür sorgten schon die unbequemen Sitze sowie die anderen Flußteilnehmer mit ihren knatterenden Motoren und mit ihrem Getröte. Wir versuchten ein wenig zu dösen und ich schrieb den gestrigen Post nach.

Allerdings gab es zwischendurch was zu essen, war durchaus als recht schmackhaft zu bezeichnen war.






Die 9 ½ h Stunden verflogen wie 12. Halb 5 legte der Kahn in Bagan an. 
Allerdings durften wir unter den Blicken der Einheimischen das Gepäck über die wacklige Planke selbst tragen. 


Wir wurden dann von unserem Guide in Empfang genommen und besprachen das Organisatorische. 

Im Hotel angekommen stürmten wir erst einmal den Pool – toll… planschen mitten im Pagodenfeld – so kann Urlaub auch aussehen.  



Den restlichen Abend hatten wir sozusagen frei und da wir eh nicht so ganz wussten, wo wir genau waren noch wo wir hinmussten und wollten, nahmen wir das Angebot des Hotelrestaurants wahr.
 

Tipps und Kurioses

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