Man mag es kaum glauben, aber die nächste Urlaubsreise steht schon wieder auf dem Plan. Eigentlich stand Kambodscha mit Angkor Wat zur Diskussion … und es wurde diskutiert … bis wir schließlich auf werbewirksamen Rat eines Freundes in Myanmar und Bagan landeten. Da dies allein natürlich kein urlaubsfüllendes Programm ergab, kamen noch ein paar Stationen hinzu, inklusive eines kleinen Stopover in Dubai auf dem Rückflug. Mit mir auf Tour ist wieder Kathi.


Doch lest selbst…


Und wie immer der übliche Hinweis …

Rechtschreibfehler sind rhythmisch, silbenweise nachzuklatschen.


Arbeitstitel:

Von Raguhn nach Rangun

oder

Ist die Road to Mandalay die einzige Straße?

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Donnerstag, 29. März 2018

28.03.18 Mingun


Heute wieder viertel 8 Uhr aufstehen. Also so langsam wird es Zeit für Urlaub.

In der Nacht hatte sich bei mir schon ein leichter Rotz angekündigt das Ergebnis exzessiven Einsatzes der Klimaanlage im Auto von 18°C bei 35°C Außentemperatur. Während Kathi in den letzten Tagen etwas unter Erkältungsbeschwerden litt, war ich nun dran. Ich hatte die Nase voll.

Der Guide stand wieder 9 Uhr pünktlich auf der Matte. 

Heute folgte der zweite Teil zum Thema Handwerk in Myanmar. Und da ja bekannterweise Handwerk goldenen Boden hat, starteten wir auch mit diesen – nämlich mit den Goldschlägern. Diese produzieren hauchdünne Blattgoldfolien, mit denen hier so alles beklebt wird, was heilig und religiös ist … oder sein könnte. Uns hat man hier auch eine kleine Folie auf die Stirn geklebt – hmm …war wohl ein Versehen.






Sämtliche Versuche diese Arbeit zu automatisieren sollen in der Vergangenheit fehlgeschlagen sein, so dass immer noch von Hand auf dem Gold herumgeschlagen wird.

Mit dem Boot ging es anschließend stromaufwärts des Ayeyarwaddy nach Mingun. 




Nach ca.1h erreichten wir die unvollendeten Mingun-Pagode. Und nicht nur, dass sie nicht fertiggestellt wurde, zerstörte sie auch noch ein Erdbeben, ebenso wie die beiden Löwen am Eingang, von denen nur noch die unteren Hälften stehen.



Zu Fuss erreichten wir nach einigen Gehminuten die Mingun Glocke - die bis zum Jahr 2000 größte, hängende, zum Klingen gebracht werdende, Bronzeglocke. Natürlich klöppelte ich auch ein … nein … drei Mal.


Durch das traditionelle burmesische Dorf Mingun gingen wir zur Hsinbyume-Pagode. Hier wurde ich dann Fotoopfer der Einheimischen.



Per Boot fuhren wir zurück nach Mandalay mit dem Auto zur Mittagspause ins Hotel.

3 Uhr ging es nochmal los nach Sagaing – eines der buddhistischen Zentren des Landes, bestehend aus Klöstern, Pagoden, Stupas und Meditationszentren.



Hier besuchten wir Sun U Ponnya Shin-Paya und wurden da dann beide Fotoopfer… hmm …langsam sollten wir mal über neue Verdienstmöglichkeiten nachdenken.


der heilige goldene Hase


Es folgte noch ein Abstecher in ein Nonnenkloster, bevor wir uns zum Sonnenuntergang nochmals an der U-Bein- Brücke einfanden.




Das Abendessen fand heute in der Rock-erkneipe „The Rock“ statt, inkl. des üblichen allabendlichen Stromausfalls.


Licht aus


1 Kommentar:

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