Heute wieder viertel 8 Uhr aufstehen. Also so langsam
wird es Zeit für Urlaub.
In der Nacht hatte sich bei mir schon ein leichter Rotz
angekündigt das Ergebnis exzessiven Einsatzes der Klimaanlage im Auto von 18°C
bei 35°C Außentemperatur. Während Kathi in den letzten Tagen etwas unter
Erkältungsbeschwerden litt, war ich nun dran. Ich hatte die Nase voll.
Der Guide stand wieder 9 Uhr pünktlich auf der Matte.
Heute folgte der zweite Teil zum Thema Handwerk in
Myanmar. Und da ja bekannterweise Handwerk goldenen Boden hat, starteten wir
auch mit diesen – nämlich mit den Goldschlägern. Diese produzieren hauchdünne
Blattgoldfolien, mit denen hier so alles beklebt wird, was heilig und religiös
ist … oder sein könnte. Uns hat man hier auch eine kleine Folie auf die Stirn
geklebt – hmm …war wohl ein Versehen.
Sämtliche Versuche diese Arbeit zu automatisieren sollen in der Vergangenheit
fehlgeschlagen sein, so dass immer noch von Hand auf dem Gold herumgeschlagen
wird.
Mit dem Boot ging es anschließend stromaufwärts des Ayeyarwaddy
nach Mingun.
Nach ca.1h erreichten wir die unvollendeten Mingun-Pagode.
Und nicht nur, dass sie nicht fertiggestellt wurde, zerstörte sie auch noch ein
Erdbeben, ebenso wie die beiden Löwen am Eingang, von denen nur noch die
unteren Hälften stehen.
Zu Fuss erreichten wir nach einigen Gehminuten die Mingun
Glocke - die bis zum Jahr 2000 größte, hängende, zum Klingen gebracht werdende,
Bronzeglocke. Natürlich klöppelte ich auch ein … nein … drei Mal.
Durch das traditionelle burmesische Dorf Mingun gingen
wir zur Hsinbyume-Pagode. Hier wurde ich dann Fotoopfer der Einheimischen.
Per Boot fuhren wir zurück nach Mandalay mit dem Auto zur
Mittagspause ins Hotel.
3 Uhr ging es nochmal los nach Sagaing – eines der
buddhistischen Zentren des Landes, bestehend aus Klöstern, Pagoden, Stupas und Meditationszentren.
Hier besuchten wir Sun U Ponnya Shin-Paya und wurden da dann
beide Fotoopfer… hmm …langsam sollten wir mal über neue Verdienstmöglichkeiten
nachdenken.
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| der heilige goldene Hase |
Es folgte noch ein Abstecher in ein Nonnenkloster, bevor
wir uns zum Sonnenuntergang nochmals an der U-Bein- Brücke einfanden.
Das Abendessen fand heute in der Rock-erkneipe „The Rock“ statt,
inkl. des üblichen allabendlichen Stromausfalls.
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| Licht aus |
Gute Besserung.
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