Man mag es kaum glauben, aber die nächste Urlaubsreise steht schon wieder auf dem Plan. Eigentlich stand Kambodscha mit Angkor Wat zur Diskussion … und es wurde diskutiert … bis wir schließlich auf werbewirksamen Rat eines Freundes in Myanmar und Bagan landeten. Da dies allein natürlich kein urlaubsfüllendes Programm ergab, kamen noch ein paar Stationen hinzu, inklusive eines kleinen Stopover in Dubai auf dem Rückflug. Mit mir auf Tour ist wieder Kathi.


Doch lest selbst…


Und wie immer der übliche Hinweis …

Rechtschreibfehler sind rhythmisch, silbenweise nachzuklatschen.


Arbeitstitel:

Von Raguhn nach Rangun

oder

Ist die Road to Mandalay die einzige Straße?

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Dienstag, 27. März 2018

26.03.18 Pindaya – Mandalay


Heute war wieder zeitig aufstehen angesagt – 6Uhr. Da ich ja schließlich ein praktizierender Frühaufsteher bin, also gar kein Thema. 

Das Wetter heute, wie an den letzten 3 Tagen 26°C und sonnig, aber morgens etwas diesig.

Dreiviertel sieben, wir saßen noch beim Frühstück, kam der Fahrer – abgemacht war 7Uhr, also musste er sich noch etwas gedulden. 

Die Strecke zum Flughafen in Heho war die gleiche wie gestern und in gut einer Stunde erledigt. Über die Fahrgewohnheiten werde ich mich jetzt nicht weiter auslassen – nur so viel: Die Hupe dient als Kommunikationsmittel für alles Mögliche. Und der Fahrer hatte viel zu kommunizieren.

Am Flughafen haben wir dann auch den Grund der eigenartigen Prozedur von vor 2 Tagen herausgefunden, wo uns ein Guide in Empfang nahm, uns aus dem Gebäude  begleitete, und der nächsten Führerin übergab. Da der Flughafen aufgrund der Nähe zu Thailand ein paar Themen mit Drogen, Schmuggel usw. hat, dürfen nur bestimmte Guides in das Gebäude und das Touristenarrangement übernehmen.

Der Checkin war schnell erledigt. Ich hatte ein wenig Bedenken was das Gepäckgewicht anging, da auf den Inlandsflügen nur 20kg zugelassen waren und wir beim Hinflug schon eine Punktlandung hatten. Aber das hat hier keinen interessiert.  

Die Maschine startete pünktlich 9Uhr 25 und nach 30 min waren wir schon in Mandalay – da hat sich das Hinsetzten gar nicht gelohnt.


Am Flughafen wurden wir bereits wieder in Empfang genommen. Die Fahrt vom Airport zum Zentrum in Mandalay dauerte rund eine Stunde. Hier haben wir dann die Road to Mandalay gefunden  - nämlich der Highway von Yangon nach Mandalay – 4spurig, holprig und von allem befahren was sich bewegt.

Hier ist sie - The Road to Mandalay

Rush  Hour
 Auch dieser Fahrer war hier recht kommunikativ mit seiner Tröte.

Wir checkten im Hotel ein und weil wir so tolle Touristen sind, bekamen wir auch noch als Zimmerupgrade eine Suite.

 

Mittlerweile war es Mittag und der Nachmittag stand zur freien Verfügung, was wir auch intensiv nutzen. Zuerst ging es ins Shoppingcenter gleich über die Straße. Hier tingelten wir ein wenig herum und machten ein paar kleine Besorgungen im Supermarkt. 


Einen kleinen Snack genehmigten wir uns bei KFC gleich an der nächsten Ecke – das Überqueren der Hauptstraße war schon eine kleine Herausforderung. Eine Ampel für Fußgänger gab es natürlich nicht, also mussten wir von Fahrspur zu Fahrspur huschen. 


Anschließend ging es  noch eine Runde um den Block und kehrten gg halb 4 zurück zum Hotel.

Dann noch ein kleines Nachmittagsschläfchen bevor wir gg. 8Uhr zum Abendessen gingen. Das Lokal Station 36 war nur zwei Querstraßen entfernt und schnell gefunden. 


Als wir so nichtsahnend beim Essen waren, saßen wir plötzlich im Dunkeln - der Strom war mal wieder ausgefallen – hatten wir in Yangon im Scott Market schon einmal erlebt - hat nur keinen interessiert, weil es ja am Tage war. 
 
Das Essen hatte soweit gemundet (burmesische Pizza Hawaii – über die Definition kann man streiten) und wir trollten uns.

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