Heute war wieder zeitig aufstehen angesagt – 6Uhr. Da ich
ja schließlich ein praktizierender Frühaufsteher bin, also gar kein Thema.
Das Wetter heute, wie an den letzten 3 Tagen 26°C und sonnig,
aber morgens etwas diesig.
Dreiviertel sieben, wir saßen noch beim Frühstück, kam
der Fahrer – abgemacht war 7Uhr, also musste er sich noch etwas gedulden.
Die
Strecke zum Flughafen in Heho war die gleiche wie gestern und in gut einer
Stunde erledigt. Über die Fahrgewohnheiten werde ich mich jetzt nicht weiter
auslassen – nur so viel: Die Hupe dient als Kommunikationsmittel für alles
Mögliche. Und der Fahrer hatte viel zu kommunizieren.
Am Flughafen haben wir dann auch den Grund der
eigenartigen Prozedur von vor 2 Tagen herausgefunden, wo uns ein Guide in
Empfang nahm, uns aus dem Gebäude begleitete,
und der nächsten Führerin übergab. Da der Flughafen aufgrund der Nähe zu
Thailand ein paar Themen mit Drogen, Schmuggel usw. hat, dürfen nur bestimmte Guides
in das Gebäude und das Touristenarrangement übernehmen.
Der Checkin war schnell erledigt. Ich hatte ein wenig
Bedenken was das Gepäckgewicht anging, da auf den Inlandsflügen nur 20kg
zugelassen waren und wir beim Hinflug schon eine Punktlandung hatten. Aber das
hat hier keinen interessiert.
Die Maschine startete pünktlich 9Uhr 25 und nach 30 min
waren wir schon in Mandalay – da hat sich das Hinsetzten gar nicht gelohnt.
Am Flughafen wurden wir bereits wieder in Empfang
genommen. Die Fahrt vom Airport zum Zentrum in Mandalay dauerte rund eine
Stunde. Hier haben wir dann die Road to Mandalay gefunden - nämlich der Highway von Yangon nach
Mandalay – 4spurig, holprig und von allem befahren was sich bewegt.
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| Hier ist sie - The Road to Mandalay |
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| Rush Hour |
Auch dieser Fahrer
war hier recht kommunikativ mit seiner Tröte.
Wir checkten im Hotel ein und weil wir so tolle Touristen
sind, bekamen wir auch noch als Zimmerupgrade eine Suite.
Mittlerweile war es Mittag und der Nachmittag stand zur
freien Verfügung, was wir auch intensiv nutzen. Zuerst ging es ins
Shoppingcenter gleich über die Straße. Hier tingelten wir ein wenig herum und
machten ein paar kleine Besorgungen im Supermarkt.
Einen kleinen Snack genehmigten wir uns bei KFC gleich an
der nächsten Ecke – das Überqueren der Hauptstraße war schon eine kleine
Herausforderung. Eine Ampel für Fußgänger gab es natürlich nicht, also mussten
wir von Fahrspur zu Fahrspur huschen.
Anschließend ging es noch eine Runde um den Block und kehrten gg
halb 4 zurück zum Hotel.
Dann noch ein kleines Nachmittagsschläfchen bevor wir
gg. 8Uhr zum Abendessen gingen. Das Lokal Station 36 war nur zwei Querstraßen
entfernt und schnell gefunden.
Als wir so nichtsahnend beim Essen waren, saßen wir
plötzlich im Dunkeln - der Strom war mal wieder ausgefallen – hatten wir in
Yangon im Scott Market schon einmal erlebt - hat nur keinen interessiert, weil
es ja am Tage war.
Das Essen hatte soweit gemundet (burmesische Pizza Hawaii
– über die Definition kann man streiten) und wir trollten uns.
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