Man mag es kaum glauben, aber die nächste Urlaubsreise steht schon wieder auf dem Plan. Eigentlich stand Kambodscha mit Angkor Wat zur Diskussion … und es wurde diskutiert … bis wir schließlich auf werbewirksamen Rat eines Freundes in Myanmar und Bagan landeten. Da dies allein natürlich kein urlaubsfüllendes Programm ergab, kamen noch ein paar Stationen hinzu, inklusive eines kleinen Stopover in Dubai auf dem Rückflug. Mit mir auf Tour ist wieder Kathi.


Doch lest selbst…


Und wie immer der übliche Hinweis …

Rechtschreibfehler sind rhythmisch, silbenweise nachzuklatschen.


Arbeitstitel:

Von Raguhn nach Rangun

oder

Ist die Road to Mandalay die einzige Straße?

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Samstag, 24. März 2018

23.03.18 Yangon – Inle Lake


Heute hieß es 5Uhr45 aufstehen. Unser Fahrer holte uns bereits um halb 7 ab, da unser Flug um 8 Uhr nach Heho ging. Die Fahrt zum Flughafen dauerte ca.eine halbe Stunde und verlief ohne Verzögerung. Uns blieb aber  nur eine Stunde für den Checkin und die Sicherheitskontrolle. 
Beim Checkin hatten wir natürlich wieder die Schneckenspur erwischt, in Form eines Passagiers, der mit seinem gesamten Hausstand verreisen wollte. 

Aber alles dennoch ganz entspannt und wir kamen mehr als rechtzeitig am Gate an.
Die TurboProp Maschine der Air KBZ brauchte eine gute Stunde bis Heho und war ein Zwischenstopp auf dem Weg nach Mandalay. Doch Mandalay später, jetzt hieß es hier in Heho raus.


Am Flughafen konnten wir erst einmal niemanden ausmachen, der uns lt. Plan abholen wollte. Erst als wir etwas unmotiviert herumstanden, konnte auf Nachfragen anderer Guides eine Dame ausgemacht werden, die wohl für uns zuständig schien. Diese begleitete uns aus dem Gebäude und übergab uns der nächsten Führerin – wir waren schon ein wenig verwundert. Jene nahm sich dann unsereiner an und wir fuhren los. Der Weg nach Nyaung Shwe dauerte ca.45 Min – nicht zu verwechseln mit Shwe Nyaung. Natürlich musste auf dem Weg dorthin an einem Kloster Station gemacht werden. 


In Nyauung Shwe angekommen wechselte wir das Transportmittel und nahmen das Boot – hmm…klar, bo(o)t sich ja an, da sich unser Hotel mitten auf dem See befindet. Wir stiegen also in diesen knatternden Einbaum und tuckerten ca. 50 Min über den See.







Der Check in im Hotel erfolgte im Dauerlauf und weiter ging die Fahrt, zum Lunch ins Dorf.



Vom Restaurant aus wählten wir dann den Fußweg zur nächsten Pagode. Auch hier wieder der ganze religiöse, zeremonielle Zauber.



Der nächste Bootsstopp war eine Seiden & Lotus Weberei. Hier konnte man zuschauen, wie aus den Lotusstengeln Fasern gewonnen und verwebt werden - eine Arbeit für jemanden, der als Kind recht unartig gewesen sein muss. Natürlich darf hier der eigens für Touristen gemachte Verkaufsshop nicht fehlen – mit doch recht ordentlichen Preisen. Ok, aufgrund der aufwendigen Arbeit auch nicht ganz ungerechtfertigt.



Weiter zu einem Bootsbauer. Die Inle Boote werden hier nach traditioneller Weise wie vor hunderten Jahren gebaut – mit Zwei-Mann-Handsägen, Holznägeln und Naturkleber.




Das nächte Handwerk zeigten die Zigarrendreher. Ein ganz eigenartiges Kraut, was hier zusammenrollen.


Der für uns interessanteste Tagespunkt waren die Floating Gardens. Auf Wasserhyazinthen wurden Beete angelegt und Tomaten angebaut. Einen Stehversuch auf diesen wankenden Dingern musste ich einfach mal wagen – ohne in den Bach zu fallen. 




Nur verständnishalber: alle Stopps wurden mit dem Boot angesteuert. Ich habe ja so mein Thema mit Fahrten auf wackligen Gefährten, im speziellen mit Booten und Fische füttern, aber bis hierhin war alles gut.

Halb 5 waren wir zurück im Hotel und wir vereinbarten mit der Guidin einen Starttermin für unser morgiges Programm.

Dann war erst einmal Füße hochlegen angesagt.

Das Schöne an einem Resort auf dem See ist der Sonnenuntergang, der selbstredend nach einer Fotosession bettelte.


Gegen 7 ging es zum Abendessen im Hotelrestaurant.

Anschließend hatte ich noch ein wenig Programm mit dem Schreiben des Blog - ich hatte schließlich 3 Tage nachzuholen. Während Kathi versuchte, die Sterne mit der Kamera einzufangen.

Also dafür, dass wir hier erst seit zwei Tagen sind, haben wir gefühlt ein Programm von 2 Wochen  hinter uns. Dies veranlasste uns die Guidin, die uns morgen früh um 8 schon wieder einsammeln wollte, erst halb 10 antraben zu lassen. So langsam komme ich mit jetzt schon vor, wie die Japaner, die in 10 Tagen ganz Europa sehen wollen.

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