Heute war ausschlafen angesagt – zumindest im Rahmen
unserer Möglichkeiten. Das hieß aufstehen 8 Uhr, 9 Uhr Frühstück.
Unsere Guidin hatten wir zu um 11 bestellt und die kam
pünktlich samt Fahrer.
Der erste Punkt des heutigen Programms war der Scott
Market. Dieser Markt ist bekannt durch seine Architektur und seinen über 1000
Ständen und er ist der Touristenmagnet schlechthin.
Wir streunten ein wenig über die Stände und kaufte ein paar
wenig Sachen, wie einen Longyi (traditionelles burmesisches Beinkleid) oder ein
auch Hemd.
Die nächste Station war das Lucky Seven Teehaus. Hier
hielten wir für eine kurze Mittagspause und probierten ein paar – nenn wir es
mal Delikatessen wie z.B, einen Myanmar Tee. Was das mit Tee zu tun hatte, erschloss
sich mir nicht so ganz, zumindest nennen es die hier so.
Weiter ging es, auf unseren Wunsch hin, auf einen Abstecher
zum HardRockCafe welches es hier seit einem Jahr gibt.
Die Mahawizaya Pagode gegenüber der großen Shwedagon
Pagode stand anschließend auf dem Plan. Hier galt es nebenbei Fische zu füttern
oder vielmehr Schildkröten und Vögel freizulassen.
Es stehen Vogel-
naja… nennen wir sie mal Händler … mit einem großen Käfig und verkaufen
kleine Piepmätze, die der Käufer dann freilassen kann, um sein Karma zu
verbessern. Wir schenken zwei von diesen Geschöpfen die Freiheit – wer weiss,
für wie lange. Vielleicht sind die sogar abgerichtet und kehren abends wieder
zu Frauchen zurück – so wie unsere Brieftauben. Kathi`s Flattermann haute gleich ab und
meiner bedankte sich damit, dass er mir noch in die Hand gemacht hat.
Pagoden werden grundsätzlich barfuss betreten. So wurde
der Gang auf dem mitunter doch recht heißen Fussboden recht schnell und eirig.
Zu guter Letzt kam die Shwedagon Pagode. Diese soll über
2500 Jahre alt sein und ist der
bedeutendste Sakralbau Myanmars. Wir
erreichten über den südlichen Aufgang via Fahrstuhl die oberste Plattform und
ließen uns von unserer Guidin alles Mögliche erzählen.
Nebenbei gab es auch noch ein paar Aufgaben, wie Glocke
läuten oder Kleingetier ertränken.
Die Burmesen gliedern ihre Tierzeichen nach Wochentagen.
Und an welchem man geboren wurde, erhält eine Tierzeichen, so suchten wir
unsere Avatare und schenkten ihnen reichlich ein – nämlich Wasser über Kopf und
Schulter.
Bei uns waren es Maus und Meerschweinchen – da passt ja
…zwei Nagetiere.
Mit dem 3maligen Läuten der Glocke hatte es folgende
Bewandtnis: Es soll einfach Glück bringen.
Also mit dem heutigen Tag sollte aber unsere Karma und
Glückslevel um ein paar Ebenen angehoben worden sein.
Wir bleiben noch solange, um noch ein paar Nachtaufnahmen
zu machen. Für die Rückfahrt nahmen wir dann natürlich noch die Rushhour mit.
Für das abendliche Essen hatten wir keine Lust mehr groß
herum zu suchen und erfolgte daher in dem gestrigen Lokal.
Wieder ein Tee im HardRock getrunken? ;-) Gruß Matze
AntwortenLöschen